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Muss ich Kryptowährungen in meiner Steuererklärung angeben?

Der Kauf und Verkauf von Kryptowährungen (Bitcoin & Co.) zählt als privates Veräußerungsgeschäft.

Jeder hat schon von ihnen gehört: Kryptowährungen, wie Bitcoin, Ethereum, Litecoin oder ganz neu Libra von Facebook sind in aller Munde. Bitcoins sind kein gesetzliches Zahlungsmittel und keine offizielle Währung. Doch wie werden sie versteuert?

Für die Versteuerung von Kryptowährungen gibt es im Grunde zwei Fälle:

  1. Verkauf nach einer Haltedauer von mehr als 12 Monaten: Der Verkauf ist steuerlich nicht relevant und muss nicht in der Steuererklärung angegeben werden.
  2. Verkauf innerhalb von 12 Monaten: Dann gilt dies als privates Veräußerungsgeschäft und muss bei einem Gewinn von mehr als 600 € versteuert werden.

Der Handel mit Kryptowährungen unterliegt nicht der Abgeltungssteuer, es wird keine Kapitalertragsteuer einbehalten. Trotzdem interessiert sich das Finanzamt für deine Geschäfte mit Kryptowährungen. Wer den Handel mit Gewinnen durch Bitcoin und Co. nicht in der Steuererklärung angibt begeht womöglich Steuerhinterziehung.

Entscheidend für die Steuererklärung sind Haltedauer und erzielte Gewinne. Die Steuerfreigrenze für private Veräußerungsgeschäfte liegt bei 600 €. Dazu werden generell alle Gewinne aus privaten Veräußerungen summiert, also auch Edelmetalle, Kunstgegenstände und andere Wertgegenstände.

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