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Verpflegungsmehraufwand – Was kannst du absetzen?

Bei geschäftlichen Auslandsreisen gelten für jedes Land unterschiedliche Pauschalen für den Verpflegungsmehraufwand.

Für Geschäftsreisen ins Ausland gilt für Arbeitnehmer abhängig vom jeweiligen Land ein steuerlich geltend zu machender Verpflegungsmehraufwand, die sogenannte Verpflegungspauschale.

Während hierzulande je nach Reisedauer 12 € Reisekosten (ab acht Stunden Abwesenheit sowie für den An- und Abreisetag) oder 24 € (bei ganztägiger Abwesenheit) angesetzt werden können, greifen im Ausland zum Teil deutlich höhere Sätze.

Das Bundesfinanzministerium passt diese Pauschbeträge für Reisen ins Ausland jedes Jahr auf's Neue an. Hier findest du die offiziellen Listen der Verpflegungspauschalen des Bundesfinanzministerium:

Verpflegungsmehraufwand für Reisen im Jahr 2019
Verpflegungsmehraufwand für Reisen im Jahr 2018

Was muss man bei der Verpflegungspauschale beachten?

Welche Reisekosten für Arbeitnehmer angewendet werden, ergibt sich nach den folgenden Regeln:

  1. Handelt es sich um reine An- oder Rückreisen ohne Tätigwerden gilt bestimmt sich der Pauschbetrag jeweils nach dem Ort, den der Geschäftsreisende vor 24 Uhr Ortszeit erreicht hat.
  2. Wurde der Dienstreisende während seiner Abwesenheit tätig, wird bei An- und Abreise in der Spesenabrechnung der Betrag des jeweils letzten Tätigkeitsortes eingesetzt.
  3. Für ganze Tätigkeitstage, die nicht auf einen Anreise- oder Abreisetag fallen und die der Arbeitnehmer vor 24 Uhr Ortszeit erreicht, sind die in der Tabelle genannten Summen dieses Ortes maßgebend.
  4. Kommt ein Reisender von einer mehrtägigen Auslandsreise zurück und begibt sich am selben Tag zu einer weiteren eintägigen oder mehrtägigen Auswärtstätigkeit, so ist für diesen Tag die höhere Verpflegungspauschale zu berücksichtigen.

Verpflegungspauschale bei Steuerbot

Die inländischen Verpflegungspauschalen werden bei Steuerbot automatisch berechnet.

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